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Was Sie beachten müssen um den günstigsten Tarif zu bekommen

Bei den Versicherungsunternehmen wurde im Lauf der Zeit ein kompliziertes System eingerichtet, um die je nach Fahrzeug unterschiedlich hohen Kosten beim Eintritt eines Schadensfalles abzudecken. Berechnet werden die dafür nötigen Typklassen jährlich von einem unabhängigen Treuhänder des GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft) und setzt sich aus den zuvor entstandenen Zahlungen der Unternehmen zusammen. Wer sich also für ein Auto entscheidet, mit dem eher viele Unfälle passieren, zahlt also salopp gesagt drauf. Bei der Typklasse spielt es übrigens keine Rolle, ob das Fahrzeug eine hohe PS-Anzahl besitzt. Vielmehr geht es nur noch um die Verteilung der Kosten für die Gesamtheit der Fahrer dieses Modells.

In den nächsten Jahren kann es neue Einstufungssysteme geben, denn die Versicherer sind mit den gegenwärtigen Typklassen nicht zufrieden und verlangen individuellere Lösungen, die eine Anpassung der fälligen Beträge an das jeweilige Fahrverhalten erlauben. So können Wenigfahrer bevorzugt werden und Personen, die sich ständig zu Spitzenzeiten durch Blechlawinen kämpfen mehr bezahlen müssen, durch die Einbindung von Telematik-Systemen ist eine ständig aktuelle Berechnung der Versicherung möglich.

Neben den Typklassen gibt es in Deutschland auch die Regionalklassen die ein Indikator dafür sind, in welchen Gebieten die Aufwendungen für Schäden höher sind. Dieser Aufschlag ist je nach Versicherungsart (Haftpflicht, Voll- oder Teilkasko) unterschiedlich und wird von den Unternehmen selbst bestimmt. Hier können also – je nach Versicherer – unterschiedliche Beträge festgesetzt werden. Anpassungen werden jährlich an die Kunden weitergegeben, wobei der 1. 10. (also der Termin der Hauptfälligkeit) normalerweise das Änderungsdatum ist.

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